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INFOS ÜBER ÄTHERISCHE ÖLE


  1. Was sind Düfte?
    Etwa 30’000 Düfte umgeben uns ständig, von denen wir wesentlich weniger wahrnehmen, und etwa 200 benennen können. Düfte sind eine Information; sie vermitteln uns ein Bild von der Welt, die uns umgibt. Sie ermöglichen uns etwas wahrzunehmen, bevor wir es sehen, es überhaupt fühlen oder schmecken können und assoziieren uns Farben, Temperaturen und Räumlichkeit. Auch aufgrund der mit dem Duft verbundenen Erlebnisse wird jeder Duftstoff von jedem Menschen individuell anders bewertet.

  2. Wie unterscheiden wir Düfte?
    Beim Mischen spielt die Kenntnis der Duftnote eine entscheidende Rolle, denn nur so kann man eine harmonische Mischung herstellen. Die Duftnoten werden in die folgenden drei Kategorien unterteilt:

  3. Kopfnoten sind meist frische, zitrusartige, schnellverflüchtigende Öle die einer hellen Farbe entsprechen und vor allem auf die Kopfebene wirken; Mental anregend, erfrischend, belebend, erhellend, raumbildend

  4. Herznoten sind meist blütige balsamische und sanfte Düfte von mittelschnell verflüchtigenden Ölen, die einer roten, rosa, orangeroten oder blauvioletten Farbe entsprechen.

  5. Basisnoten finden Sie unter den holzigen, schweren, harzigen, warmen Düften, die sich sehr langsam verflüchtigen. Ihnen entsprechen die Farben braun, dunkelgrün, dunkelrot oder schwarz und sie wirken erdend, zentrierend und beruhigend.

  6. Was sind ätherische Öle?
    Ätherische Öle sind konzentrierte Extrakte, die durch unterschiedliche Gewinnungsverfahren von Wurzeln, Blättern, Stängeln, Samen oder Blüten der Pflanzen gewonnen werden. So werden zum Beispiel die Öle der Zitrusfrüchte, wie die Orange oder Limette, durch das Pressen der Fruchtschalen gewonnen. Ein weiteres Verfahren ist die Extraktion. Aber die meisten naturreinen Öle lassen sich durch Destillation, also die Erhitzung der Pflanzen mit heissem Wasser in einem geschlossenen Behälter, gewinnen. Auch die Duftintensität und Dauer variiert je nach Öl. So hält ein leichter Duft durchschnittlich 2-3 Stunden, ein mittelstarker 4-8 Stunden und ein starker Duft je nach Umständen bis zu 3 Tagen.

  7. Was ist Aromatherapie?
    Aromatherapie ist die Verwendung von ätherischen Ölen für die Gesundheitsförderung und zur Harmonisierung des Menschen unter ganzheitlicher Betrachtung. Von diesen kann man durch diverse und unterschiedliche Anwendungen Gebrauch machen. Ob inhaliert oder auf die Haupt aufgetragen, ätherische Öle gewinnen wieder an Beachtung als alternative Behandlung gegen viele physische und psychische Leiden und können sämtliche Funktionen des Körpers beeinflussen wie Atemwege, Verdauung, Harnwege sowie auch Leber, Herz und Kreislauf, Blut, Libido und das Immunsystem.

  8. Die Geschichte der Aromatherapie
    Ätherische Öle werden schon seit fast 6’000 Jahren verwendet. In der Antike der Chinesen, Inder, Ägypter, Griechen und Römer wurden sie als Kosmetik, Parfüms und Medizin eingesetzt. Naturreine Öle wurden auch häufig für spirituelle, therapeutische und hygienische Zwecke sowie auch Rituale verwendet.

    Im letzten Jahrhundert war es der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé, der die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Lavendelöl entdeckte, als er sich die Hand bei einer Explosion in seinem Labor verbrannte. Er behandelte seine Verbrennungen ausschliesslich mit Lavendelöl und war vom schnellen Heilungsprozess so überwältigt, dass er danach begann, die chemischen Eigenschaften von ätherischen Ölen sowie deren Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen.

    Während des ersten Weltkriegs behandelte er Verbrennungen, Hautinfektionen, Gangräne und Wunden der Soldaten. 1928 gründete Gattefossé die Wissenschaft Aromatherapie und ab 1950 begannen dann schliesslich Massagetherapeuten, Kosmetiker, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und sogar Ärzte die Aromatherapie aktiv anzuwenden.



WIRKUNG


  1. Wie wirken ätherische Öle?
    Ätherische Öle können fast jedes Organsystem beeinflussen, denn jedes von ihnen hat eine ganz spezielle pharmakologische Wirkung. Wenn zum Beispiel ein ätherisches Öl inhaliert wird, dringen die Moleküle durch die Nasenhöhlen in das limbische System im Hirn. Das limbische System ist der Ort, der die Emotionen und das Gedächtnis beeinflusst und ist direkt mit den Körperregionen verknüpft, die den Puls, Blutdruck, Stress, Hormonausgleich und Atmung regulieren. Daher können ätherische Öle eine umgehende Wirkung auf die emotionale und physiologische Ausgeglichenheit haben.

    Ätherische Öle können bei unzähligen Symptomen und Zuständen hilfreich sein und zur Genesung oder Gesundheitsförderung beitragen, deshalb nennen wir Ihnen nur einige davon:

    Arthritis, Akne, Allergien, Anspannung der Nerven, Ängstlichkeit, Blähungen, Bronchitis, Energiemangel, Ekzeme, Frigidität, Fusspilz, Haarausfall, Impotenz, Juckreiz, Melancholie, Menopause, Prämenstruelles Spannungssyndrom (PMS), Schlaflosigkeit, Schmerzen (Studien haben gezeigt, dass Menschen mit Gelenkrheumatismus, Krebs (Kamille) und Kopfschmerzen (Pfefferminze) weniger Schmerzmittel benötigen, wenn sie ätherische Öle anwenden.), Schuppenflechten, Ungeduld, Verschlossenheit und Wut.



ANWENDUNG


  1. Bad
    Das Beifügen von ätherischen Ölen zum Badewasser ist ein einfacher Weg, um vom gesundheitlichen Nutzen zu profitieren. Einfach ein paar Tropfen ins Wasser beimischen bevor Sie eintauchen. Das naturreine Aroma wird Ihren Geruchssinn erfassen, der dann die Zirkulation ankurbeln und Ihnen körperliche Balance geben wird.

  2. Hauptpflege & Massage
    Die wahrscheinlich am meisten angewandte Methode ist die Anwendung durch die tägliche Hauptpflege und Massagen. Das Mischen von einigen Tropfen der naturreinen Essenz mit einem Basisöl (Jojoba, Mandel, Kokusnuss, Avocado, Aprikosen, etc.) kann auf Ihren Körper physisch und psychologisch wirken, abhängig vom ätherischen Öl, das Sie benutzen. Pfefferminzöl ist bekannt für seine vitalisierende Wirkung, während Lavendelöl die Entspannung fördert. Bei Massagen wird einerseits durch den Duft der Geruchssinn stimuliert sowie auch ein Teil des naturreinen Öles durch die Haut absorbiert. Dieses dringt schliesslich in den Blutstrom ein und entfaltet seine gesundheitliche Wirkung.

  3. Verdampfen
    Das Verdampfen von ätherischen Ölen in Duftlampen und neuerdings auch in elektrischen Duftlampen, Aroma Diffuser genannt, erfreut sich grösster Beliebtheit da es überall und jederzeit verwendet werden kann. Sie können sofort die gewünschte Wirkung und Stimmung zu Hause oder im Büro herbeiführen. Die Dosierung ist natürlich von der Raumgrösse abhängig, wobei man für 30 m2 Wohnraum ca. 4-10 Tropfen benötigt, je nach Duftintensität und Qualität des Öles.

  4. Dampf-Inhalation
    Ein Meilenstein der Verwendung von ätherischen Ölen ist die Dampftechnik. Seit man annimmt, dass naturreine Öle Sinus oder Atmungsprobleme lindern können, ist die Dampfinhalation eine beliebte und weitverbreitete Methode. Eine Faustregel für viele ätherische Öle ist das Beifügen von fünf Tropfen in 2 Liter dampfendes Wasser. Inhalieren Sie sogleich den gesundheitsfördernden Dampf während 10 Minuten mit einem Tuch über dem Kopf, denn so verlangsamen Sie das Entweichen des aromatisierten Dampfes.

  5. Taschentuch-Inhalation
    Diese Art der Inhalation kann überall und jederzeit durchgeführt werden. Einfach 2-3 Tropfen des ätherischen Öles oder der Mischung auf ein Taschentuch geben und danach die Düfte tief einatmen. Diese Methode kann bei Erkältungskrankheiten sowie auch bei psychischen, mentalen oder körperlichen Zuständen angewandt werden.

  6. für die Haut…  Lotions, Crèmes & Salben
    Fügen Sie ein paar Tropfen ätherisches Öl zu Ihrer bevorzugten Trägerlotion oder Crème, aus Kokosnuss Butter oder irgendeiner unbedufteten Basislotion um Ihre eigene Duftmischung zu kreieren und profitieren Sie von den gesundheitsfördernden Eigenschaften.

  7. für die Haare…  Shampoos, Spülung & Haarausfall
    Das Herstellen von Shampoos, Spülungen oder Festigern funktioniert ähnlich wie bei Lotions and Crèmes. Man braucht einfach ein Basisöl oder unbeduftetes Shampoo. Sogar bei Haarkuren oder Haarausfall können ätherische Öle Abhilfe verschaffen, indem die Durchblutung der Kopfhaut stimuliert und gefördert wird. Dies konnte mit einer Studie aus Schottland dargelegt werden.

  8. Kompressen
    Geben Sei ein paar Tropfen von Ihres bevorzugten ätherischen Öls in eine Schüssel warmes Wasser. Tauchen Sie den Waschlappen ein und wringen Sie ihn anschliessend aus. Legen Sie den Lappen als Kompresse auf die Stellen, bei denen Sie eine Schmerzlinderung herbeiführen möchten. Die Kompresse mit naturreiner Essenz eignet sich auch hervorragend bei Menstruationsbeschwerden.

  9. Mund- und Rachenspülung
    Für Entzündungen, Infektionen, Schwellungen und Schmerzen im Mund- und Rachenbereich eignen sich Gurgel- und Mundspülungen. Natürlich eliminieren Spülungen auch Mundgeruch, der durch Entzündungen oder Fäulnis im Mundbereich entsteht. Aber bitte schlucken Sie die Mischung nicht!

  10. Nasenspray
    Bei Erkältungen und Nebenhöhlenerkrankungen, aber auch starken Polypen können Sie anstelle der pharmazeutischen Nasensprays, welche die Nase oft austrocknen, einen selbst kreierten Spray oder Nasenöl benutzen.

  11. Naturparfüm
    Natürlich können Sie mit ätherischen Ölen auch Ihr ganz eigenes Parfüm herstellen. Falls Sie sich dafür interessieren, sind Basiskenntnisse der Duftnoten von Vorteil, damit die zusammengestellten Öle auch harmonieren. Vermischen Sie einfach 15-25 Tropfen ätherisches Öle mit 10ml Weingeist oder Jojobaöl.



SICHERHEITSHINWEISE


  1. Ätherische Öle haben viele Nutzen, aber Vorsichtsmassnahmen zu Ihrer Sicherheit sind zwingend beim Umgang mit naturreinen Essenzen. Während sie einen harmlosen Eindruck erwecken, müssen Sie immer bedenken, dass naturreine Öle von Pflanzen extrahiert worden sind. Somit müssen Sie die meisten ätherischen Öle verdünnen, bevor sie auf die Haut aufgetragen werden können. 
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  3. Sicherheits Tipps

  4. • Lesen Sie die Warnung und Vorsichtsmassregeln auf den Etiketten.

  5. • Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit den Augen. Falls ein Öl doch in Kontakt mit Ihren Augen kommt, spülen sie es mit viel warmen Wasser aus und holen Sie sich umgehend ärztlichen Rat ein. 

  6. • Halten Sie ätherische Öle von Kindern fern, denn sie könnten diese aufgrund des Duftes einnehmen. 

  7. • Verwenden Sie nur die vorgeschlagene Quantität. Falls Sie denken, dass Sie zu viel verwendet haben, trinken Sie viel Wasser und gehen Sie an die frische Luft. 

  8. • Ätherische Öle sollten verdünnt werden, bevor sie auf den Körper aufgetragen werden. Naturreine Essenzen sind so konzentriert, dass es nicht ratsam ist, diese direkt auf die Haut einzureiben, denn dies kann Rötungen, Brennen, Jucken und Irritationen hervorrufen. Falls das Öl unverdünnt in Kontakt mit ihrer Haut kommt, streichen Sie die Stelle mit einer Crème oder pflanzlichem Öl ein und waschen sie sie danach mit warmem seifigem Wasser.

  9.  Ätherische Öle haben wundervolle gesundheitsfördernde Wirkungen und Nutzen, aber wenn nicht richtig angewandt, können sie auch die Gesundheit gefährden!


  10. Haben wir Ihr Interesse geweckt?
     
  11. Dann empfehlen wir Ihnen für eine sachgemässe und sichere Anwendung der ätherischen Öle den Kauf eines Buches über Aromatherapie, das Sie bei Ihren Eigenkreationen unterstützen und wertvolle Hinweise und Tricks liefern kann! 

  12. Erkundigen Sie sich, es lohnt sich! 
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